Digitalkamera Test: Die besten Digitalkameras im Vergleich

Das Fotografieren ist im Zeitalter der berühmt berüchtigten Smartphones zu einer absolut alltäglichen Anwendung geworden. Wirklich anspruchsvolle Bilder liefern jedoch nur die wenigsten High-End-Handys. Hier lohnt sich nach wie vor die Benutzung einer richtigen Kamera. Doch insbesondere innerhalb der Technikgattung der Kamera gibt es viele verschiedene Modellarten zu finden. Die Digitalkamera beispielsweise stellt nur eine der zahlreichen Unterformen an Kameratypen dar, ist aufgrund ihrer hohen Mobilität und des größtenteils fairen Preisleistungsverhältnisses allerdings besonders beliebt. Worauf es beim Kauf solch einer Fotoplattform ankommt und mit welchen Modellen Sie einen hochwertigen Bilderspaß erleben, verraten die folgenden Übersichten und Käufertipps.

Unsere Digitalkamera Testsieger

Platz 1

Canon
PowerShot S110


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Platz 2

Canon
PowerShot SX260 HS


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Platz 3

Nikon
Coolpix L820


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Wie wähle ich die richtige Digitalkamera?

Ähnlich wie beim Auto, beim Fernseher oder den diversen Küchenhelfern gilt es auch, bei der Digitalkamera auf einige wesentliche Punkte zu achten. Diese können jedoch ganz individuell gewertet werden, sodass Sie sich nicht blindlings auf die Kamera mit den besten Bewertungen stürzen sollten, sondern stets eine eigene Gewichtung der Vor- und Nachteile vornehmen sollten. Nennenswerte Entscheidungskriterien stellen beim Digitalkamerakauf zum Beispiel die Aspekte Design, Handhabung, Funktionsvielfalt sowie die Ausdauer des Akkus und selbstverständlich auch die Bildqualität der Digitalkamera dar.

Die Optik macht’s
Sicher, Aussehen ist nicht alles – das gilt nicht nur für menschliche Beziehungen. Doch eine gewisse äußerliche Attraktivität kann auch der Digitalkamera dicke Pluspunkte einbringen. Kein Wunder, denn wenn das Außenleben der Fotoplattform dem Besitzer nicht zusagen sollte, macht auch die Benutzung nur halb so viel Spaß. Deshalb gilt es, auch auf das Design der Kamera zu achten, wobei die Kurven und Formen einer Digitalkamera selbstverständlich subjektiv zu bewerten sind. So sollten Sie sich niemals von den Geschmäckern anderer beeinflussen lassen – es kommt schließlich darauf an, dass Sie mit Ihrer Kamera glücklich werden.
Und dennoch: Nicht nur optisch betrachtet spielt das Außenleben eine große Rolle. Auch in Bezug auf die Verarbeitung sollte das Design genauer betrachtet werden. Wurden etwa hochwertige Metallapplikationen bei der Konzipierung der Kamera verwendet, erstrahlt diese nicht nur in einem ansehnlicheren Licht, sondern ist in der Regel auch noch deutlich unanfälliger gegenüber Gebrauchsspuren als durchschnittliche Plastikvarianten.

Handling leicht gemacht
Ebenfalls das Außenleben betreffend: das Handling. Denn um eine Digitalkamera wirklich sinnvoll einsetzen zu können, muss diese auch einigermaßen handlich ausfallen – ansonsten kann der mobile Fotospaß im wahrsten Sinne des Wortes schnell auf der Strecke bleiben. Wichtige Kriterien in dieser Hinsicht stellen zum Beispiel das Gewicht und die eigentlichen Ausmaße dar. Manch besonders kompakte Formen lassen sich sogar schon in einer engen Jeanstasche unterbringen. Doch Vorsicht: Allzu flache und allzu kleine Kameramodelle bieten oftmals auch spürbar weniger Leistung, sprich eine geringere Aufnahmequalität, da das Innenleben schlichtweg nicht so viel Platz für hochwertige Hardwareelemente bietet.

Lieferumfang und Erweiterungsmöglichkeiten
Sicher, das Fotoschießen gehört zur Hauptaufgabe einer Digitalkamera. Doch um den Fotospaß etwas anzuheben, darf es einer guten Kamera auch nicht an Zubehör fehlen. So könnten sich zum Beispiel externe Ladestationen oder sogar Zusatzakkus für Personen, die besonders oft auf Reisen sind und ohne Steckdose auskommen müssen, bezahlt machen. Hochwertige Taschen, die eventuell sogar wasserabweisend sind, könnten wiederum für alle Strandurlauber oder Wildwasserfans von großem Nutzen sein. Und eine allgemein große Speicherkartenkompatibilität dürfte sich für alle Cineasten auszahlen, sobald mit einer Kamera nicht nur kurze Zweiminutenfilmchen, sondern auch längere Videoepisoden aufgezeichnet werden sollen.

Nonplusultra Bildqualität
Mit einer Digitalkamera sollen (in der Regel) vor allem Fotos geschossen werden. Demnach spielt die Qualität der Bilder, die beim klassischen Einzelabzug entsteht, eine ganz besonders große Rolle beim Kamerakauf. Hier gilt es jedoch, auf eine ganze Palette an Eigenschaften zu achten, sodass nicht allzu schnell über die Qualität der Digitalkamera geurteilt werden darf. Die Auflösung beispielsweise stellt nur einen der vielen Ansatzpunkte zur Bewertung der Bildqualität dar. Zudem wirken allzu hohe Pixelraten sogar negativ auf die Auslösezeit und die Speicherbelegung ein und offenbaren zudem bei der späteren Wiedergabe auf Breitbildlösungen à la Plasmafernseher & Co. kaum Unterschiede zu durchschnittlichen Pixelwerten. Demnach müssen neben der Auflösung auch Zusatzwerte wie zum Beispiel die Lichtempfindlichkeit (gemessen in ISO), die Weite des Objektivs, die Stärke des Zooms und die Höhe des Kontrastverhältnisses beachtet werden. Je nach Sensorchip kommen außerdem gewisse „Besonderheiten“ auf den Benutzer zu, die es lediglich in ausführlichen Testberichten nachzulesen gibt: An den Bildrändern lassen viele Objektive an Auflösung oftmals zu wünschen übrig und von oben nach unten treten je nach Blendenausrichtung häufig Farbverfälschungen auf.

Feinjustierung wünschenswert
Trotz besonders guter Bildqualitäten kann bei einer Digitalkamera schnell die optimale Bildaufzeichnung ausbleiben. Denn trotz der cleveren Hightech der modernen Fotomeister bringt häufig nur das selbstständige Justieren der zahlreichen Einstellungen die knackigsten und schärfsten Bilder hervor. Die bereits erwähnten ISO-Werte, Weißabgleiche, Kontrastverhältnisse und viele weitere Einstellungen können das Bild nämlich stark beeinträchtigen: Gut also, wenn sich die diversen Einstellungen auch in Eigenregie verändern lassen. Zudem kann sich diese Option für Profis der Linsentechnik ausgezahlt machen, da so spezielle Fotoeffekte besonders gut erzielt werden können.

Automatisch und dennoch vielfältig
Sicher, die Möglichkeit, die Aufnahmeoptionen manuell bearbeiten zu können, stellt einen großen Pluspunkt dar. Doch wer auf die Schnelle ein Schnappschuss tätigen möchte oder sich schlichtweg nicht mit den diversen Fachbegriffen auskennt, der sollte unbedingt darauf achten, dass die Breite möglicher Bildmodi besonders groß ausfällt: „Nachtaufnahme“, „Panoramablick“, „Sportereignis“ und viele weitere voreingestellte Werte erlauben dem Nutzer, innerhalb weniger Millisekunden die optimale Feinjustierung der Digitalkamera durchzuführen.

Das Drumherum
Zu guter Letzt sollte auf das zusätzliche Kamerapaket geachtet werden: Wie groß und wie scharf fällt der hintere Bildschirm aus? Wie schnell kann die Kamera mehrere Bilder hintereinander aufnehmen und wie klappt die Verbindung mit dem PC? In Bezug auf den letzten Punkt beispielsweise erlauben manch moderne Kameras bereits die Nutzung von WLAN-Netzwerken. Und auch die Akkuleistung, die anschließenden Bearbeitungsfunktionen via mitgelieferter oder aber zusätzlich erworbener Bildersoftware sowie die Videoaufnahmeoptionen sollten berücksichtigt werden.

Checkliste für den Kauf einer Digitalkamera
- Was für einen optischen Eindruck macht die Kamera?
- Liegt die Kamera gut in der Hand?
- Wurde das Modell hochwertig verarbeitet?
- Wie sieht das Extra aus, dass der Hersteller für die Kamera anbietet?
- Wie fällt die Bildqualität aus?
- Lassen sich die Einstellungen auch manuell verändern?
- Gibt es nützliche Aufnahme-Vorschläge, sprich Automatikmodi, die die optimale Bildqualität hervorbringen?
- Wie sieht das Beiwerk der Kamera aus? Gibt es nützliche Zusatzfunktionen oder lässt sich die Kamera wirklich nur zum Knipsen benutzen?